Psychosomatische Beschwerden

Wie entstehen psychosomatische Erkrankungen?
Ein hoher Anteil aller Arztbesuche ist auf körperliche Beschwerden ohne greifbare organische Diagnose zurückzuführen und gehört zu den häufigsten Erkrankungen. Das Wissen darüber gibt es in den Gesundheitsberufen noch nicht allzu lange und ist noch nicht überall verbreitet. Für den Klienten ist schwer zu verstehen, dass Stress, Angst, seelische Belastungen oder traumatische Ereignisse Auslöser für eine Krankheit, wie Migräne, Rückenleiden, funktionelle Beschwerden des Herz-Kreislaufsystems und Magen-Darm-Bereiches sind. Angst führt zum Beispiel dazu, dass Adrenalin ausgestoßen wird, was die Magen-Darm-Peristaltik hemmt und zu Verdauungsproblemen führen kann.

Es gibt zwei Arten von Psychosomatischen Erkrankungen

1. Organische Erkrankungen
Bei diesen organischen Erkrankungen liegt eine psychische Belastung in der Entstehungsgeschichte zu Grunde wie:
Asthma bronchiale, Bluthochdruck, Neurodermitis, Tinnitus, Migräne, Magengeschwüre,
Rückenleiden, vermehrte InfektAnfälligkeit etc.

2. Funktionelle Störungen
Hier gibt es keine organischen Störungen/Schäden aber es kommt doch zu einem erheblichen Leiden oder zu Schmerzen, wie:
Funktionelle Ober- und Unterbauchbeschwerden, funktionelle Herzbeschwerden, Schwindel, Schluckstörungen, Blasenbeschwerden, funktionelle Atmungsbeschwerden, chronische Schmerzzustände etc.

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Phobien
Chronische Schmerzen